Die Entwicklungen des Internets lassen, so heißt es, Auflagen schwanken oder Einnahmen sinken. Außerdem erhöhen sie den Innovationsdruck auf klassische Medien- und Verlagshäuser. Diese befinden sich – laut der Süddeutschen Zeitung – in der größten Sinnkrise ihrer Geschichte. In einem ihrer SZ-Magazine (19/09) lässt sie darum diverse Autoren über den Umbruch ihrer Branche berichten. Entstanden ist dabei ein lesenswertes A-Z über Prophezeiungsgelüste, Neue Medien, Echtzeit oder die Vierte Gewalt. Der Vorteil am Internet: Jeder kann es nachlesen. info-parkour.de zeigt wo.
Für alle diejenigen, die das SZ-Magazin nicht für zwei Euro nachbestellen wollen oder sowieso gegen unnötigen Papierverbrauch sind, gibt es die Inhalte des oben erwähnten SZ-Magazins im Netz zu lesen. Einen tieferen Einblick zum Diskurs bietet eine dazugehörige Linksammlung zum Thema »Wozu Zeitung?« – Diskussionen im Netz. Vor allem aber führt dieses Link-Verzeichnis medieninteressierte Studenten zu Webseiten und Weblogs, die sich aus vielfältigsten Blickwinkeln mit dem Thema Medien und deren Zukunft befassen. Darunter Unbekannte und sicher auch alte Bekannte.
Unsere Empfehlung zum Einstieg in das Thema: ein kritischer Kommentar von Chef-Blogger Stefan Niggemeier (Wutmäander zur Qualitätsdebatte), unter anderem über die Fehlbarkeiten von maßgeblichen Institutionen wie der Süddeutschen, dem SPIEGEL oder der Financial Times Deutschland.