HAW

100. Beitrag

Veröffentlicht am 7. Dezember 2008

Vor fünf Monaten hat der info-parkour begonnen, sich ernsthaft mit dieser Hochschule, insbesondere mit ihrer Fakultät für Design, Medien und Information, der DMI, auseinanderzusetzen. Das Ergebnis sind die bisher 99 Beiträge der 35 Kommilitonen aus den Departments der Fakultät, in Bild, Ton und Wort. Die Erkenntnis: Am Anfang hängt alles davon ab, wie man es verpackt. Am Ende macht der »Ton« die Musik.

[Quelle: southtyrolean (Flickr)]

Der »Sound« unserer Beiträge, jener »Ton«, so haben wir zu Beginn beschlossen, müsse vernünftig und ehrlich klingen, um Menschen zu erreichen und längerfristig etwas zu bewegen. Was wir erreichen wollen? Uns, uns selber. Am besten noch vor Ende des Studiums. Um uns zu erzählen, welch krasse Möglichkeiten wir während der viel zu wenigen Semester im Studium noch nicht nutzen. Und wir wollen die Entscheider an dieser Hochschule erreichen, um ihnen zu erzählen, welch schwerelosen Ideen in unseren ca. 2.200 studentischen Köpfen fakultätsweit existieren, um (beispielsweise) das Studium zu einer viel leidenschaftlicheren Herausforderung zu machen als es offensichtlich einige Lehrende mit ihren 20 Jahre alten Powerpoint-Folien hilflos zu versuchen glauben. Von den blutarmen Vorträgen mancher Kommilitonen ganz zu schweigen.

Aber das ist nur die Spitze des zu beachtenden Eisbergs in unserer mehrdimensionalen Umwelt. Da draußen gibt es gesellschaftliche Problemlagen, die wir spielerisch lösen könnten, sobald wir uns beispielsweise fünf Minuten täglich Zeit nehmen und über die Wege nachdenken würden, die man (neu) gehen müsste, um Lösungen zu erreichen. Wir haben keine finanziellen Mittel, um Menschen zu helfen. Wir sind Studenten. Doch wir leben mindestens drei Jahre in der luxuriösen Welt geistiger Fortbildung. Man lehrt uns die Ware Information, die technische Aufbereitung, Gestaltung und die Formen ihrer vielfältigen Vermittlung. Und wenn wir das Erlernte (?) und unseren Geist einsetzen, könnte es uns am Ende vielleicht sogar Reichtum bescheren. Erfahrungsreichtum. Und wer will, verwandelt ihn in Geld und mit Geld lässt sich noch mehr bewegen. Wer es nicht will, das Geld, passt besser auf, dass er nicht verhungert.

Was kann info-parkour an dieser Stelle bezwecken? Kann er Hilfe leisten? Dazu stellt sich die Redaktion jeden Tag von Neuem die Frage, was zu tun ist, um Hilfe zu leisten. Man muss dafür einen Plan erstellen. Leider muss man immer einen Plan haben. Einen, der im Idealfall die physischen Schritte offenbart, die man zu erledigen hat, um etwas zu erledigen. Denn, wie der Absolvent Sebastian Pioch es im Interview mit Sebastian Metcalfe sagte, muss, wer erfolgreich sein will, sich darüber im Klaren sein, das Erfolg aus dem erfolgt, was er tut.

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